Die Trostburg - Das Wahrzeichen des Eisacktals

Keinem geringerem als dem Bruder des Minnesängers Oswald von Wolkenstein gehörte einst die Trostburg oberhalb von Waidbruck im Eisacktal in Südtirol. Im 12. Jahrhundert errichtet ist sie heute ein Residenzschloss mit Festungscharakter.

Fast 200m über dem Eisackufer liegt beeindruckend die Trostburg, die durch ihr wehrhaftes Äußeres auch noch heute über das Eisacktal zu wachen scheint. Die idyllische und unverfälschte Burg beherbergt heute eine Ausstellung von rund 80 einzigartigen Modellen Südtiroler Burgen aus der Hand des Ludwig Mitterdorfer (1885-1963).

Wegbeschreibung

Die Burg ist zu Fuß erreichbar: über einen mittelalterlichen Weg (ca. 15. Min.) ab dem Ort Waidbruck oder über einen bequemen Gehweg (ca. 25 Min.) ab dem Friedhof, unterhalb des Tunnels nach Gröden.

Die im 12. Jh. errichtete Burg wurde im 14. und 15. Jh. erweitert. Einst im Besitz des Bruders von Minnesänger Oswald von Wolkenstein, gehört sie seit 1967 dem Südtiroler Burgeninstitut. Das heutige Erscheinungsbild des Residenzschlosses mit Festungscharakter ist geprägt von Umbauten der Renaissance. Die idyllische und unverfälschte Burg symbolisiert die Spannung zwischen wehrtechnischem Schutz und repräsentativer Wohnlichkeit.


Die Wanderung zur Trostburg auf der Karte


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