Auf den Piz da Peres

Der Piz da Peres ist ein formschöner Berg südlich des Kronplatzes in den Dolomiten und ein lohnender Gipfel für all jene, die kurze Touren mögen und trotzdem nicht auf Felsen und gewisses Bauchkribbeln verzichten möchten.

Denn der Aufstieg, den wir Wanderern hier empfehlen, führt nordseitig auf den Gipfel des 2507 m hohen Piz da Peres. Deshalb ist der Aufstiegsweg oft bis Ende Juni mit Altschnee bedeckt und recht rutschig und auch im Herbst ist er früh verschneit. Deshalb raten wir zu einer Tour im Juli, September oder Oktober, im August ist hier meistens sehr viel los.

Wegverlauf auf der Karte


Die Wanderung startet am Furkelpass, der Olang in Südtirol mit St. Vigil in Enneberg verbindet. Man folgt bei der Hütte Weg 3 und schlägt bei der ersten Wegkreuzung Weg 12B ein. Dem Weg folgt man durch lichten Wald und der Skipiste Pre da Peres bis zur Bergstation und nimmt dann den schmalen Waldweg bis zu einem Wetterkreuz, von wo aus man schön auf St. Vigil hinunterblicken kann.

Weiter geht es durch die spektakulär anmutenden Nordabbrüche des Piz da Peres auf eigentlich relativ guten Steigen, die nur bei Schneeresten oder Regen etwas kritisch sein können. Nach ca. 1,5 Stunden kommt man auf den begrasten Bergrücke des Piz da Peres und gleich darauf zum Gipfelkreuz. Die Aussicht auf die Berge des Fanes-Sennes-Prags Naturparks ist grandios. Gegen Norden lassen sich bei guter Sicht hingegen fast alle Gipfel der Zillertaler Alpen und Tauern erkennen und die Ahrntaler Berge sowieso. Wunderbar!

Bis zum Gipfel benötigt man knapp 2 Stunden, der Abstieg etwas mehr als eine Stunde. Wenn man Glück hat, liegt auf der Pre da Peres Piste noch Schnee und man kann zum Furkelpass rutschen.


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