Der Stundenweg: wandern einmal anders

Ohne Hektik, ohne anstrengende Panoramaausschau, sondern mit ganz viel Ruhe und Zeit zum Innehalten. Der Stundenweg zwischen Südtirol und der Schweiz ist ein außergewöhnlicher Wanderweg für kontemplative Stunden.

2006 wurde im Obervinschgau und im nahen Engadin in der Schweiz ein völlig neues Wegekonzept entwickelt, das die beiden Klöster Marienberg in Burgeis in Südtirol und Kloster Müstair in Engadin über die Grenze hinweg miteinander verbindet.

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Über sieben Stunden dauert die kontemplative Wanderung vom Vinschgau ins Engadin, 24 Tafeln mit Texten und Bildern erläutern das Konzept des Stundenwegs, der in Burgeis beim Kloster Marienberg beginnt und beim Kloster Müstair in Engadin endet.

Wegverlauf

Die Wanderung auf dem Stundenweg führt zunächst vom Kloster Mareinberg (erbaut 1146) an der alten Klostersäge vorbei und im Schatten des Waldes auf dem Schleiser Weg Richtung Lovarei Hütte. Von hier geht es über wenig hohe Hügel auf dem Tschenel Waalweg zur Ruine Schloss Rotund und weiter zur Venezianersäge und zur italienisch-schweizerischen Grenze. Hier geht der Stundenweg auf sanften Wiesenkuppeln weiter bis zum romanischen Kloster St. Johann in Müstair, einem Benediktinerinnenkloster. Das Kloster St. Johann in Müstair steht seit 1983 auf der Liste des Unesco-Weltkulturerbes.

Wesentlich familienfreundlicher als der Weg von Kloster zu Kloster, ist es, den Stundenweg in Teiletappen zu bewältigen.

Mehr Informationen über den Stundenweg

Tourismusverein der Ferienregion Vinschgau:
Kapuzinerstraße 10
I-39028 Schlanders
Tel.: +39 0473 737000
Fax: +39 0473 737011


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